Reiseroute · 3 Min. Lesezeit
Kulturspaziergang in Paris: drei Tage, von drei Vierteln aus
Museen besuchen, durch die Stadt gehen und am Abend ins eigene Apartment zurückkehren. Ein Vorschlag für drei Tage mit Muße im Herzen von Paris, durch das 2. Arrondissement, den Haut Marais und Saint-Germain-des-Prés.
Kultur in Paris zu erleben, ist kein Wettbewerb um die Zahl der Museen. Vor einem einzigen Werk innehalten, danach im Café den Nachklang genießen, im Licht des Abends zu Fuß nach Hause gehen. Gerade dieser freie Raum macht eine Reise tief. Hier schlagen wir Ihnen drei Tage ohne Hetze vor, mit drei Vierteln im Herzen von Paris als Bühne.
Erster Tag: das 2. Arrondissement, das Palais-Royal und der Louvre
Am Morgen beginnt man mit der Galerie Vivienne in der rue Vivienne. Die Passage aus dem 19. Jahrhundert mit Mosaikboden und Glasdach ist am Vormittag, wenn wenig Menschen da sind, am schönsten. Ganz in der Nähe hat die Nationalbibliothek, Standort Richelieu, nach einer langen Restaurierung wieder geöffnet; im Ovalen Saal unter dem Glasdach herrscht eine Stille, die man mitten in der Stadt kaum erwartet.
Vor dem Mittag geht es in die Gärten des Palais-Royal. Arkaden, Lindenalleen, die gestreiften Säulen von Buren. Dahinter liegt das Musée du Louvre. Im Louvre empfiehlt es sich, nicht alles auf einmal sehen zu wollen, sondern sich auf eine oder zwei Abteilungen zu beschränken.
Am Abend eine Vorstellung in der Opéra Garnier. Vom 2. Arrondissement aus geht man auch den Rückweg zu Fuß.
Zweiter Tag: die Stadtpaläste und Museen des Haut Marais
Der Haut Marais im 3. Arrondissement ist ein Viertel, in dem sich Adelspaläste des 17. Jahrhunderts in Museen verwandelt haben.
- · Musée Picasso: die Sammlung Picasso im Hôtel Salé.
- · Musée Carnavalet: ein Museum, das die Geschichte der Stadt Paris selbst nachzeichnet.
- · Musée des Arts et Métiers: die Geschichte der Erfindungen und der Technik. Auch bei Familien mit Kindern beliebt.
Am Mittag isst man auf dem Marché des Enfants Rouges. Am Nachmittag gehen Sie ohne Karte durch die Straßen mit ihren Galerien und Designerateliers. Dass man zwischendurch ins Apartment zurückkehren und sich ausruhen kann, ist der Vorteil, im Zentrum der Stadt so zu wohnen, als lebte man dort.

Dritter Tag: das linke Ufer, Saint-Germain-des-Prés
Am letzten Tag geht es ans linke Ufer. Im 6. Arrondissement besuchen Sie die Kirche Saint-Germain-des-Prés und die Kirche Saint-Sulpice und streifen durch Buchhandlungen und Galerien. Am Nachmittag setzen Sie sich im Jardin du Luxembourg auf einen grünen Stuhl und schlagen ein Buch auf. So verbringen auch die Pariser ihre Zeit.
Wer noch weiter gehen möchte, besucht das Musée d'Orsay am Seineufer, wenige Gehminuten von Saint-Germain entfernt, und über die Fußgängerbrücke auf dem anderen Ufer das Musée de l'Orangerie im Jardin des Tuileries. Beide sind vom Zentrum von Paris aus leicht zu erreichen.
Um den Andrang zu vermeiden
Für die großen Museen reserviert man grundsätzlich im Voraus Eintrittskarten mit festem Datum und fester Uhrzeit. Gleich nach der Öffnung oder am frühen Abend ist es vergleichsweise ruhig. Öffnungstage und -zeiten ändern sich je nach Saison und Haus; prüfen Sie daher vor der Abreise die offiziellen Angaben der einzelnen Museen.
Einen Ort zum Heimkehren haben
Eine Kulturreise kostet mehr Kraft, als man denkt. Gerade deshalb macht es einen großen Unterschied, am Abend nicht in ein Hotelzimmer, sondern in das eigene Wohnzimmer zurückzukehren. Unsere Apartments haben zwei bis vier Schlafzimmer, sind alle klimatisiert und mit einer ausgestatteten Küche versehen. Der Concierge ist an sieben Tagen der Woche für Sie da und hilft auch bei Restaurantreservierungen und Transfers.
Eine enge Beziehung zu Paris, ein Viertel nach dem anderen. Die Apartments finden Sie auf der Seite der Viertel und in der Kollektion. Für eine kulinarische Reise lesen Sie auch unseren gastronomischen Führer.
Das ACT 3 Team